Montag, 21. September 2015

Gugelhupfliebe

Wer liebt ihn nicht: Den Gugelhupf. Streng genommen ist ein Gugelhupf (abgeleitet von Gugel = Kapuze) ein Kuchen aus Hefeteig, aber besonders in Österreich bezeichnet man als Gugelhupf nicht etwa einen bestimmten Teig, sondern die charakteristische Form.

Aber, Klugscheißer mag niemand. Egal ob in Österreich oder bei uns in Deutschland: Der Gugelhupf ist ein leckerer Kuchen mit den verschiedensten Geschmacksrichtungen und Ausfertigungen, gebacken in einer hohen Kranzform mit einer kaminartigen Öffnung in der Mitte.

Mein heutiger Gugelhupf ist ein Marmorrührkuchen nach dem altbewährten Rezept meiner Oma, verziert mit (in diesem Fall überhaupt nicht leckeren) Kuvertüre (Eigenmarke von Edeka) aus Vollmilch- und weißer Schokolade.



Das Grundrezept ist sehr variabel und kann nach Belieben verändert werden. Omas Maßeinheit ist dabei ein Becher. Ich habe nie nie nie darüber nachgedacht, die Becher abzuwiegen, weil ich den besonderen Charme nicht verlieren will, den ich beim zugeben der Zutaten spüre. Ein Becher, ist ein Becher, ist manchmal auch ein Glas oder eine Tasse, aber nie eine Grammzahl.

Um einen Marmorgugelhupf zu backen, braucht Ihr folgende Zutaten:


  • 3 Eier
  • 1 Becher Zucker
  • 1 Becher Sahne
  • 2 Becher Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 3 EL Backkakao

Die Zubereitung ist genauso einfach wie es die Zutaten sind:

Zuerst schlagt Ihr die Eier, den Zucker und die Sahne schaumig auf. Mehl und Backpulver werden gemischt und portionsweise hinzugefügt.

Die Gugelhupfform fettet Ihr mit Butter oder Margarine ein und bemehlt sie. 2/3 des Teiges werden jetzt in die Form gegeben. 

Zum restlichen Teig gebt Ihr jetzt den Backkakao und mischt alles zu einem glatten Teig. Den Schokoladenteig gebt Ihr jetzt auf den anderen Teig drauf und mischt Ihn nach belieben durch. Bei diesem Gugelhupf habe ich mit einem Löffel alles verrührt. Ihr könnt aber auch mit einer Gabel den Teig vermischen oder Ihr lasst der Schwerkraft freien Lauf und wartet ab, welche Mischung der Kuchen während des Backens annimmt. 

So oder so, der Teig kommt jetzt bei 150 Grad für 45 Minuten in den Backofen. Am Ende der Backzeit: Stäbchenprobe nicht vergessen!

Sobald der Gugelhupf abgekühlt ist, könnt Ihr ihn verzieren. Mit Kuvertüre oder Puderzucker, mit Schmetterlingen oder Blumen. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Habt viel Spaß beim Nachbacken!

Eure Jessmyne